Wegweiser aus Holz

Wanderung um den Roque Taborno

Wanderung um den Roque Taborno im Anaga Gebirge

Die TF 12  führt uns von La Laguna kommend über kurvenreiche Strasse hinauf ins Anaga Gebirge. Motorradfahrer können sich an endlosen Kurven mit unterschiedlichen Neigungen und Radien erfreuen. Spaß pur. Aber Hallo, zieht euch eine warme Jacke an und im Winter noch einen Fließ, denn es wird kühl und gelegentlich auch mal feucht.

Im Sommer ist es deutlich wärmer und die Sonne strahlt bei der Fahrt durch die dichten Lorbeerwäldern herab. Viele Licht- und Schattenspiele, die für Motorradfahrer manchmal auch anstrengend sind, wenn man geblendet wird und nichts sieht. Sonnenbrille ist auf der Insel immer ein Muß!

Man erreicht das abgeschiedene Bergdorf Taborno auf ca. 700 m Höhe nach ca. 45 Minuten ohne Stopps an den zahlreichen Aussichtspunkten auf der Strecke. Ist es Idyllisch? Ja, aber auch echt einsam und Nachts totenstill. Einsamkeit ist ein Thema hier, wenn man raus aus der Stadt und den Besiedlungen ist.

Parke am Ortseingang und gehe durch das Dorf (46 Einwohner!), vorbei an der Kirche, wo der Weg an einer kleinen Bar der Associacion Cultural führt. Ein Beitrag zu dieser Location, seinem Inhaber und dem Salto de Pastor folgt in Kürze.) Am Ende des befestigten Weges biege links ab und folge nun dem Sendero de Taborno  über steiniges Gelände vorbei an Ziegengehegen.

Der Weg ist nicht markiert jedoch gut sichtbar. Für die Umrundung links herum gehen. Am unteren Ende des Wegs befindet sich eine flache, eben Stelle mit Blick aufs Meer. Der Roque ist dann hinter einem. Von dort steigt man hinauf in Richtung des Felsens. Gehe dann rechts um den Felsen herum und staune ob des eindrucksvollen Blicks über die wahrlich eindrucksvolle Landschaft. Grün gezackte kegelförmige Bergnasen ragen wie über dem Meer hinaus. Unten befindet sich die Playa Tamadiste zu der man waghalsig hinabsteigen kann.

Guckst du mein Video, siehst du es mit eigenen Augen.

Die Tour dauert ca. 2:30, ca. 200 Höhenmeter sind zu überwinden und 4 km Distanz. Ich würde sagen mittelschwer. Für alle Bergwanderer der Alpen problemlos machbar. Eine gute Idee ist es Wasser und ein Butterbrot mitnehmen da keine Hüttenwirte auf euch warten. Und wer schon mal vom Nordost Passat gehört hat, wird eine Jacke zu schätzen wissen. Bei schlechtem Wetter ist von der Wanderung abzuraten.

Essen kann man im Dorf.

Wer es bis hierhin schafft - kann dies sehen:

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